Tastaturen auf „Säggs'sch“
Eine mit dem Aufdruck „Fertsch!“ (fertig) gestaltete Enter-Taste, „Ällgaweh“ (Lkw) auf der „Ä“-Taste und „Übermorchn“ (Übermorgen) beim „Ü“: Der sächsische Dialekt erobert jetzt auch die Schreibtische mit einer Computer-Tastatur auf „Säggssch“. Hergestellt wird die Tastatur in Bayern - vom Elektrotechnik-Unternehmen „Cherry“ in Auerbach.
„Die Idee zu der speziellen Tastatur geht zurück auf den Radiosender R.Sa, der von seinen Hörern Vorschläge zur Gestaltung sammelte“, sagt Unternehmenssprecherin Katrin Fritsch. Neben der „säggsschen Dasdadur“ produziert die Firma auch Tastaturen auf Bayerisch, Fränkisch, Berlinerisch, Hessisch, Oberpfälzisch und Österreichisch. Die „Bild“-Zeitung berichtete von bereits 650 Vorbestellungen für die sächsische Tastatur. Auch die Geräte mit den anderen Regionaldialekten seien sehr beliebt, sagte die „Cherry“-Sprecherin.
Sächsisch dennoch unbeliebt
Nach einer im Sommer veröffentlichten Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach ist Sächsisch bei den Deutschen besonders unbeliebt. In den letzten zehn Jahren stieg der Anteil der Sächsisch- Gegner sogar von 50 auf 54 Prozent. Katrin Fritsch sieht das jedoch mit Humor: „Wir sind aus der Oberpfalz und unser Dialekt ist auch nicht sonderlich populär. Von daher ist es beruhigend zu sehen, dass es auch andere Dialekte gibt, die wenig verstanden werden und wenig beliebt sind.“
„Die Idee zu der speziellen Tastatur geht zurück auf den Radiosender R.Sa, der von seinen Hörern Vorschläge zur Gestaltung sammelte“, sagt Unternehmenssprecherin Katrin Fritsch. Neben der „säggsschen Dasdadur“ produziert die Firma auch Tastaturen auf Bayerisch, Fränkisch, Berlinerisch, Hessisch, Oberpfälzisch und Österreichisch. Die „Bild“-Zeitung berichtete von bereits 650 Vorbestellungen für die sächsische Tastatur. Auch die Geräte mit den anderen Regionaldialekten seien sehr beliebt, sagte die „Cherry“-Sprecherin.
Sächsisch dennoch unbeliebt
Nach einer im Sommer veröffentlichten Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach ist Sächsisch bei den Deutschen besonders unbeliebt. In den letzten zehn Jahren stieg der Anteil der Sächsisch- Gegner sogar von 50 auf 54 Prozent. Katrin Fritsch sieht das jedoch mit Humor: „Wir sind aus der Oberpfalz und unser Dialekt ist auch nicht sonderlich populär. Von daher ist es beruhigend zu sehen, dass es auch andere Dialekte gibt, die wenig verstanden werden und wenig beliebt sind.“
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