Donnerstag, 8. januar 2009
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Kann die Elbe wieder so zufrieren, dass Dresdner darauf Schlittschuh laufen können?
Das letzte Mal konnten die Dresdner 1963 die gefrorene Elbe überqueren.
Gestern schoben sich Eisschollen unter der Augustusbrücke entlang. Eisgang gab es auch in den strengen Wintern 1947, 1979 und 1987. Eine dichte Eisdecke wie 1929, 1963 und zuvor
1912 gab es in diesen Jahren allerdings nicht.
Die Oberfläche der Elbe friert nur in strengen Wintern komplett zu. Dazu müssen mindestens zehn Tage lang hintereinander Minustemperaturen herrschen. So wie beispielsweise 1928/29. Allerdings ist
das vollständige Zufrieren auch von der Höhe des Pegels und damit von der Fließgeschwindigkeit abhängig. Außerdem hängt es von der Qualität des Wassers ab. Das letzte Mal konnten die Dresdner 1963
auf der Elbe spazieren. Später änderten unter anderem die chemischen Abwässer der anliegenden Fabriken in dem Wasser dessen Gefrierpunkt. Die Verschmutzungen wirkten teilweise wie ein Defroster.
Dagegen kam und kommt es häufiger zur Bildung von Treibeis.
von clemens
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veröffentlicht in: Dresden
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